Wilhelm Busch – Gnadenlose Heiterkeit
Gedichte, Geschichten und Zeichnungen von Musik beflügelt

„Wie beglückt ist doch ein Mann, wenn er Gedichte machen kann.“
Wilhelm Busch steht für zeitlosen Wortwitz auf höchstem Niveau. Und wenn er dann noch meisterlich schauspielerisch in Szene gesetzt wird, kann er auch beinahe 120 Jahre nach seinem Tod nur Begeisterung erzeugen.
Mehr als 100 Gäste verfolgten am vergangenen Donnerstagabend im Kulturzentrum Martinskirche in Hoya das Programm „Wilhelm Busch – Gnadenlose Heiterkeit“, dargeboten mit dem so eben notwendigen Quäntchen an Ernsthaftigkeit von Pago Balke und musikalisch am Flügel begleitet von Nicolei Thein.
Annähernd zwei Stunden rezitierte und sang Balke Texte von Busch ausnahmslos auswendig – Hut ab dafür! Zu hören waren Reime über Balduin Blählamm und aus der Knopp-Trilogie, Boshaftigkeiten Feindlicher Nachbarn, Auszüge aus Die Haarbeutel und vieles mehr. Theins Begleitung am Piano mit Stücken u.a. von Beethoven, Mozart, Grieg, Chopin bot den perfekten musikalischen Rahmen; ergänzt durch Buschs Karikaturen auf Leinwand.
Eine rundum gelungene Präsentation von Werken von Wilhelm Busch, die definitiv Lust macht auf mehr des schon zu Lebzeiten berühmten humoristischen Dichters und Zeichners.
Ein weiteres Denkmal ist gesetzt!
